LOGO-Rewisa-Netzwerk-Planung1701-02.png


LOGO-Rewisa-Netzwerk-Gestaltung1701-03.png

LOGO-Rewisa-Netzwerk-Pflanzen1701-05.png

REWISA-Richtlinien

Als Download finden Sie hier die aktuellen Kriterien für das REWISA Zertifikat.

Richtlinie Gehölze

Richtlinie Gräser und Kräuter

Was heißt REWISA?

Um die Natur bemühen sich viele - der amtliche Naturschutz, eine Reihe von NGOs, und vor allem viele engagierte EinzelkämpferInnen.
Unser zentraler Ansatzpunkt ist das Arbeiten mit REgionalen WIldpflanzen und SAmen - daher die Abkürzung REWISA.

Dieses Vorhaben klingt einfacher als es ist. In der normalen gärtnerischen Praxis wird Saatgut weltweit gehandelt, ausgetauscht und züchterisch verändert. Wer mit heimischen Arten aus der jeweiligen Region  arbeiten wollte, musste bis vor wenigen Jahren Pflanzen oder Samen in der jeweiligen Umgebung für jedes Projekt eigens sammeln.

Knapp vor der Jahrtausendwende haben Wissenschaft und Naturschutz erkannt, dass für den Fortbestand der Artenvielfalt in unseren Landschaften die Verwendung regionaler Pflanzen essentiell ist. Einzelne Pioniere haben begonnen, Samen heimischer Pflanzen auf verschiedenen naturnahen Standorten in österreichischen Kulturlandschaften zu sammeln. Diese werden einerseits als Saatgut vertrieben, andererseits zu Jungpflanzen herangezogen.

Planer und ausführende Betriebe haben Verfahren entwickelt, diese Samen und Pflanzen effizient auszupflanzen und anstelle des gärtnerischen Materials in ihren Gestaltungen zu verwenden. Der Naturschutz, zuvorderst in Nieder- und Oberösterreich, hat diese Bemühungen unterstützt - in finanzieller, technischer und rechtlicher Hinsicht.

Im Jahr 2008 haben sich die Betriebe und Institutionen, die in diesen Bereichen tätig waren, zu zwei Vereinen zusammengeschlossen: REWISA und Naturgarten-Netzwerk. Im Jahr 2016 fusionierten die beiden Vereine, um noch effizienter den Aufwind nutzen zu können, der in den letzten Jahren die Idee des Arbeitens mit regionalen Wildpflanzen vorantreibt.

Mehrere Kurzfilme zum Thema Naturnahe Freiraumgestaltung können sie hier bei unserem deutschen Schwesterverein ansehen.